Die Täuschung von Charlotte Link

Dieses Buch bekam ich von meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt und es war mein erstes Buch von der Autorin Charlotte Link – und ich bin total begeistert!

Wie jedes Jahr im Herbst, fährt Lauras Mann nach Frankreich um mit seinem besten Freund einen Segelurlaub zu verbringen. Ein typischer Männerurlaub war geplant,  doch seit der Ankunft ist Peter Simon, geschätzter Ehemann und erfolgreicher Geschäftsmann, und  spurlos verschwunden.

Erste Nachforschungen Lauras ergeben, dass ihr Mann völlig pleite ist und anfänglich sieht es so aus als habe er sich abgesetzt, um dem finanziellen Desaster zu entfliehen. Kurzerhand reist Laura selber nach Frankreich um ihren Mann zu suchen und ahnt nicht, welche Geheimnisse ihr Mann dort gut hütete. Innerhalb kürzester Zeit stellt sich heraus, dass ihr Mann ermordet wurde und seit Jahren eine Geliebte hatte …

Die Täuschung ist wirklich super spannend und man liest sich atemlos von Seite zu Seite. Nach 10 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste wissen, wie es weitergeht. Ich habe gelesen und gelesen – im Auto, in der Badewanne, im Bett, überall. Dafür das ich nur mal kurz reinschauen wollte, bin ich aber voll in der Geschichte hängen geblieben konnte das Buch bis zum Ende nicht mehr weglegen.

Auch konnte ich es kaum erwarten, die Zusammenhänge der verschiedenen Geschehnisse zur erfahren. Die geschickt platzierten Andeutungen ließen richtiges Herzklopfen aufkommen. Wer Spannung und Unterhaltung [bis zum Schluss] sucht, der wird von diesem Buch nicht enttäuscht sein. Auf den Mörder wäre ich nie gekommen, Charlotte Link legt immer wieder Spuren und Fährten, die einen verdammt gut in die Irre führen. Jeder der Protagonisten hat im Laufe der Geschichte einen Grund, Peter Simon umgebracht zu haben.

Fazit:Ich habe das Buch in nicht mal 24 Stunden verschlungen und kann es nur empfehlen. Es war mein Charlotte Link Einstieg und Nachschub in Form von “Der Verehrer” liegt auch schon bereit.

***

Taschenbuch: 496 Seiten

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (13. Juli 2009)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3442372992

SBN-13: 978-3442372997





Der Kindersammler von Sabine Thiesler

Der Kindersammler von Sabine ThieslerEs geschieht am helllichten Tag.

Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt – und er ihr.
Ein Roman, der einem zuweilen den Hals abschnürt, so schrecklich realistisch ist die Geschichte.

Wenn man das Cover des Buches so sieht, sieht man alles andere, als das was drin ist. Ich habe die erste Seite gelesen und konnte es nicht mehr weglegen. Ich habe es im letzten Sommer gelesen und habe 3 Tage nur im Garten gesessen und dieses Buch verschlungen.

Die Geschichte beginnt in Berlin, wo innerhalb weniger Jahre mehrere kleine Jungs im Alter von 10-12 Jahren verschwinden und anschließend geschändet, gequält und tot aufgefunden werden. Man sieht sofort die Bilder vor sich, als sei man mittendrin und begleite die Personen als unsichtbarer Gast.

Diese Geschichte in Berlin endet recht plötzlich, um Jahre danach in der Toskana weiter zu gehen.

Harald und seine Frau Anna erleben dort den Albtraum aller Eltern: Ihr Sohn verschwindet  von einer Minute auf die andere spurlos. 10 Jahre danach, die beiden sind mittlerweile geschieden, macht sich Anna wieder auf, um am Ort des damaligen Geschehens die Spur ihres Sohnes wieder aufzunehmen. Dort macht sie sie Bekanntschaft mit einem netten Mann, dem sie eines der Häuser, die er dort gebaut hat, abkauft, um ihrem Sohn nahe zu sein. Sie ahnt nur nicht, wem sie da so nah ist …

Frau Thiessler legt einen Wechsel zwischen quälender Nüchternheit und Schonungslosen Einblicken in das Leben eines Mörders hin. Bis zum Ende hofft man, dass das die Kinder davon kommen und die Welt doch nicht so grausam ist. Dabei verzichtet sie aber auf blutrünstige Schilderungen, die den Roman, denke ich, erträglicher machen.

Stattdessen packt sie einen auf einer psychologisch-subtilen Ebene, lässt einen an dem Gedankengut des Pädophilen Alfred teilhaben, an der Ohnmacht der Eltern und der Jungen, macht es damit realistisch und erzeugt so ein viel tieferes Grauen.

Das Ende ist nachvollziehbar, wenn auch irgendwie nicht zufriedenstellend, ermöglicht wohl aber einen inneren Abschluss mit dem Thema und auch mit dem Buch -denn das braucht man auch.

Fazit: Top-Unterhaltung für diejenigen, die Grauen nicht scheuen, das man auch nach der Lektüre nicht mehr aus dem Herz bekommt.

Taschenbuch: 548 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (1. September 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453024540
ISBN-13: 978-3453024540





Håkan Nesser – Mensch ohne Hund


Kymlinge, ein verschneites Dorf in Schweden in dem an einem Wochenende die irgendwie skurril wirkende Familie Hermannson zusammen kommen um zwei Geburstage zu feiern: Den fünfundsechzigsten von Vater Karl-Erik – Lehrer von Beruf, Bildungsbürger par excellence und gerade erst pensioniert – sowie den vierzigsten der ältesten Tochter Ebba, erfolgreiche Ärztin, Mutter zweier halbwüchsiger Söhne und ihrer Ansicht nach weit unter Stand mit einem Supermarktleiter verheiratet.

Weiter sind zu den Feierlichkeiten die jüngste Tochter Kristina – Mitarbeiterin beim Fernsehen- und ihr Ehemann – ein karrierebewusster TV-Produzent – mit dem sie einen leicht autistischen Sohn im Alter von 2 Jahren hat, erwartet.

Eingeladen ist auch das schwarze Schaf der Familie Walter Hermannson. Dieser macht den Jubilaren ein Strich durch die Rechnung in dem er erst gar nicht zu der Feier erscheint. Das geplante rauschende Fest fällt ins Wasser, die Stimmung ist verhalten. Warum ist Walter nicht erschienen. Walter, der bemitleidenswerte Berühmtheit im schwedischen Fernsehen erreicht hat, indem er durch unrühmliches Verhalten in einer Art Dschungelcamp in Übersee mitgemacht hat und dort dummerweise vor natürlich laufenden Kameras beim onanieren erwischt wurde und seitdem Wichswalter genannt wird.

Bei einem ungewöhnlichen Familientreffen verschwinden der ungeliebte Sohn des Patriarchen und ein braver Enkel, während der Rest der Familie Frust und Zorn und Ärger, ja sogar Mordgedanken, mit sich trägt. Man nimmt das Verschwinden zuerst nicht ernst, als aber die zuständigen Polizeibehörden nichts über den Verbleib in Erfahrung bringen, rechnet man mit dem Schlimmsten.

Erst ein halbes Jahr nach der Familienzusammenkunft wird ein Toter entdeckt, dessen Beschreibung zumindest auf einen der Vermissten zutrifft und es wird noch ein weiteres, halbes Jahr vergehen, bis Licht in die grausame Familientragödie kommt.

Und dann kommt Inspektor Gunnar Barbarotti ins Spiel … der aber heillos überfordert ist und mit seinem Ermittlungen nicht vorran kommt. Genauso wie der Leser, tappt auch der Inspektor und sein Ermittlungsteam im Dunklen.

Mit Ruhe und Krimi-ungewöhnlicher Gemütlichkeit führt der Autor den Leser an die Protagonisten (und an ihre Schwächen und Stärken) heran  und stellt auch den Herrn Barbarotti in Zeitlupe dar.

Wer einen klassischen Grusel-Gänsehaut-ich-lass-lieber-das-Licht-an erwartet, der hat falsche, nicht aber zu wenige Erwartungen. Die ausführlichen Charakter-Beschreibungen sind zentrale Elemente des Romans. Gelassen und fast schon lässig mit einer sehr hohen Liebe zum Detail und zur Psychologie skizziert Håkan Nesser eine gar nicht so ungewöhnliche Familiengeschichte, dessen Tragödie sich erst ganz zum Schluß dem Leser offenbart, auch wenn man während der Lektüre bereits deutliche Hinweise für eigene Vermutungen erhält.

Barbarotti als neuer Kommissar ist charismatisch, eigenwillig, sympathisch und aus ähnlichem Holz geschnitzt, wie Veeteren. So verwundert es nicht, dass Verlagsrezensionen sich einer Meinung sind: Nesser war nie besser. In der Tat.

Ein gemütlicher Krimi für dunkle und lange Winter- und Feierabende: wer Nesser liebt, wird auch an diesem Romans Gefallen finden, die starken Charakterbeschreibungen werden auch Lesern von Nesbo oder Stieg Larsson gefallen.





Jo Nesbø – Schneemann

Jo Nesbo - SchneemannDie Leiche, die Gert Rafto in der Nähe von Bergen im Schnee liegen sieht, ist nur anhand ihrer Brust als Frau zu erkennen. Den Rest hat der Mörder bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt. In der Nähe der Leiche findet der Polizist einen Schneemann: wie noch bei vielen anderen Frauen, die auf ähnlich bestialische Weise ermordet worden sind — und werden.

Kommissar Harry Hole findet heraus, dass die Morde unmittelbar mit den Kindern der Ermordeten zusammenhängen. Und er steigt hinab in die dunkle Seele eines Täters, den die Presse publikumswirksam „Schneemann“ nennt — und der es nicht zuletzt auf Holes große Liebe Rakel abgesehen hat. Aber welche Rolle spielen der zwielichtige Gert Rafto und seine Tochter in dem tödlichen Spiel?

Mein erster Nesbo und ich muss sagen, Jo Nesbo hat in mir einen neuen Fan gefunden. Ich bin eh ein großer Fan der Schweden-Krimis und wollte mir Jo Nesbos demnach nicht entgehen lassen.

Die ersten Seiten haben es in sich und lesen sich sehr gut und schnell weg, dann aber wird es wirr und ich hätte mir fast Notizen zu den Charakteren gemacht. Denn immer wenn, der erste Schnee fällt, verschwinden Frauen und nur ein Schneemann bleibt zurück, der so etwas wie die Visitenkarte des Mörders zu sein scheint.

Kommissar Harry Hole übernimmt, gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Katrine Bratt, die Fälle und glaubt schon früh den Serienmörder im Visier zu haben. Nach dessen vermeintlichen Selbstmord gilt der Fall als abgeschlossen, nur Hole gefällt die Sache nicht und recherchiert weiter, was letztlich auch als klug anzusehen ist, da der wahre Täter immer noch auf freiem Fuß ist, da die Morde nicht enden. Der Fall “Schneemann” wird wieder aufgenommen und erst am Ende fügt sich die Wahrheit zusammen.

Harry Hole stellt einen lebensechten Kommissar dar, der mit menschlichen Problemen, wie z.B. dem Alkoholismus, zu kämpfen hat. Dennoch ist er einer der besten Ermittler und läuft zu Hochformen auf, wenn er die Witterung bei einem Fall aufgenommen hat. Unterstützt wird er von Katrine Bratt, die nicht leicht zu durchschauen ist, aber dennoch eine große Hilfe für Hole darstellt. Gemeinsam ein unschlagbares Team, das das Rätsel um den Schneemann lösen wird.

Wie gesagt, die erste Hälfte hat sich sehr hingezogen, während es ab der 2. Hälfte dann Schlag auf Schlag ging und kaum Zeit zum Luft holen ließ. So habe ich dann das Ende der Story in einer Nacht durchgelesen und war sehr überrascht, wer der Schneemann ist. Ein sehr intelligenter Krimi, der erst in der 2. Hälfte aufzeigt, dass die vielen Informationen der ersten Hälfte natürlich nicht irrelevant sind.

Von mir bekommt der Schneemann 3 Punkte, weil die erste Hälfte eben so undurchsichtig und zäh ist. Für Harry Hole Fans ist aber dieses Buch ein muss. Ich werde die anderen Bücher auch noch lesen, denn das Jo Nesbo es drauf hat, Krimis zu schreiben ist unumstritten.

Broschiert: 496 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Oktober 2009)
ISBN-10: 3548281230
ISBN-13: 978-3548281230





John Katzenbach – Das Opfer

John Katzenbach - Das OpferDie attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler: Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O’Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker.

Was sie nicht weiß: Michael ist ein Psychopath – und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen – und schon gar nicht Ashley. Michael lässt sich nicht abschütteln. Unerbittlich stellt er ihr nach, verschärft seinen Psychoterror gegen ihre Freunde und Verwandten.

Immer schneller beginnt sich eine Spirale des Schreckens zu drehen, die Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt …

Es war nur eine gemeinsame Nacht, die die Studentin Ashley Freeman mit Michael O’Connell verbracht hat. Eine Nacht, die Ashley bitter bereut, als ihr dämmert, mit wem sie es da zu tun hat. Als sie ihm sagt, sie möchte nicht mit ihm zusammen sein, sie liebt ihn nicht, wird Michael O’Connell erst richtig aktiv. Was sie ebenfalls bitter bereut, denn O’Connell diffamiert ihre komplette Familie. Ihre geschiedenen Eltern, Sally und Scott, sowie Hope, die Geliebte ihrer Mutter. Sie alle bekommen den Hass von O’Connell zu spüren.

Er bedient sich des Internets, um seine Diffamierungskampagnen zu starten und auch vor roher Gewalt schreckt er nicht zurück. Denn er aht nur ein Ziel und dieses heißt Ashley …
Zunächst sind alle schockiert und paralysiert,  beschließen dann aber, zurück zu schlagen, sich ihr Leben nicht von einem Psychopathen zerstören zu lassen …. bevor sie alle daran kaputt gehen, seelisch, wie auch existenziell.

Grundsätzlich ist die Geschichte natürlich spannend, voll überzeugen konnte mich die Geschichte aber nicht. Sie ist zu lang, obwohl die Handlung nur über ein paar Tage geht. Schon früh habe ich mich gefragt, warum die Freemans nicht zur Polizei gehen??

Besonders, als O’Connell bei Sally und Hope einbricht und eine Blutspur hinterlässt, wobei alle genau wissen, dass diese von O’Connell stammen muss, hatten sie einen Beweis für eine Straftat (Stichwort: DNS). Nebenbei: Sally ist Anwältin!

Aber auch sonst hat Katzenbach nicht immer glücklich agiert. Daß O’Connell mit ein paar Computerkursen zu dem Hacker wird, als der er beschrieben wird, ist einfach unglaubwürdig. Zudem schreibt Katzenbach immer wieder recht klischeehaft. Eindeutig überstrapaziert hat er in diesem Zusammenhang das Wort “kalt”. Kaum eine Seite (nach meinem Gefühl), auf der es nicht mal einen kalten Blick oder eine kalte Antwort gab.

Interessant fand ich dafür die wechselnde Erzählperspektive; einerseits der Plot um Ashley und O’Connell, andererseits die Erzählung eines unbekannten Schriftstellers in der Ich-Form. Bis zur letzten Seite, weiss man nicht, mit wem der Unbekannte Schriftsteller spricht. Ich war überrascht, als ich es erfuhr.

Fazit: Muß nicht als Pflichtlektüre für Thrillerfans betrachtet werden! Wenngleich der Plot mehr als Aktuell ist.

Broschiert: 656 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur; Auflage: 1 (1. Juli 2008)
ISBN-10: 342663757X
ISBN-13: 978-3426637579





Jilliane Hoffman – Cupido

Der Alptraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment, hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet …

C. J. ist Staatsanwältin in Miami, und sie ist ein Ass.  Eines Tages schnappt die Polizei bei einer zufälligen Verkehrskontrolle einen psychopathischen Serienkiller, nach dem seit Monaten gefahndet wird. Weil C. J. die Beste ist, betraut man sie mit der Anklage. Aber als ihr der Mann vorgeführt wird, den sie im Polizeijargon Cupido nennen, ist sie wie gelähmt.

Es besteht kein Zweifel: Ihr gegenüber sitzt der Mann, der sie vor 12 Jahren eine ganze, entsetzliche Nacht lang gefoltert und vergewaltigt hat. Wider aller Vernunft will C. J. nur eins: Vergeltung. Dabei vergisst sie, dass Rache auch blind machen kann. Blind gegenüber der tödlichen Gefahr, die für sie von Cupido noch immer ausgeht …

Ein geniales Buch. Es gehört definitiv zu den besten Büchern, die ich bisher gelesen habe. Vor allem gegen Ende wird man so in das Geschehen vertieft, dass man selbst nicht mehr weiß, wem man hier noch vertrauen kann. Das Buch ist wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Noch auf der letzten Seite habe ich gedacht: “Oh mein Gott!  Der letzte Satz kann jetzt nochmal alles ändern.”

Ich war auch von dem Ende ziemlich positiv überrascht… Aber selber lesen macht schlau. Also: Wer Thriller gerne liest und bei detaillierten Beschreibungen von diversen Verstümmlungen nicht zu sehr schlucken muss, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Ich habe 2 Tage gebraucht, um es zu beenden. Aber ich wette das geht noch viel schneller. Super realistisch! Ehrlich und aufgrund der Aktualität auch erschreckend.

Fazit: Ich war und bin froh,das ich nicht im Erdgeschoss wohne. Für Freunde von Thrillern ist dieses Buch ein absolutes MUSS.

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb. (2. Mai 2005)
ISBN-10: 3499239663
ISBN-13: 978-3499239663





Sebastian Fitzek – Die Therapie

In “Die Therapie” geht es um Schizophrenie. Und um die Geschichte eines verschwundene Mädchen. Spurlos verschwunden und es gibt keinerlei Anhaltspunkte, was mit ihr passiert sein könnte. Zurück bleibt ein Elternpaar, welche beide auf ihre Art geistig durchdrehen. Insbesondere der Vater leidet sehr … und zieht sich zurück, praktiziert nicht mehr als angesehener Therapeut in seinem Spezialgebiet -> Schizophrenie.

Bis Ihn eines Tages  -  in seinem Ferienhaus auf einer Insel – eine unbekannte Schöne besucht und ihn ihn ihrer Verzweiflung bittet, ihr zu helfen. Sie leidet unter Schizophrenie und wird von Figuren verfolgt, die in ihren selbst verfassten Romanen entstanden sind und sie quälen.

Mehr kann ich nicht verraten … nur, dass ich absolut SÜCHTIG bin, dieses Buch weiterzulesen. Mitten in der Nacht bin ich wach geworden – nachdem ich bis Mitternacht gelesen habe -  und musste sofort weiterlesen .

Ich weiß nicht, wie man in der Lage sein kann, mit einem gesunden Menschenverstand (das setze ich einfach mal voraus) so fesselnd, authentisch und schaudernd-faszinierend zu schreiben. Keine Sekunde, in der man von der Geschichte abgleitet, sondern wie man sich immer mehr in ihr wiederfindet und die Gänsehaut Stück für Stück in den Körper kriecht.

Fazit: Dieses düstere und beklemmende Werk von Sebastian Fitzek wird wohl noch auf lange Zeit sein Aushängeschild sein; hier kommt der Psycho-Thriller-Fan nicht zu kurz und zumd. ich werde auch seine anderen Bücher noch lesen.


Verlag: Knaur; Auflage: 1. Auflage (1. Juni 2006)
Broschiert: 336 Seiten
ISBN-10: 3426633094
ISBN-13: 978-3426633090





Jilliane Hoffman – Vater Unser

Jilliane Hoffman - Vater UnserGeorgia Adams wird es mulmig. Zunächst glaubt die Telefonistin der Notrufzentrale von Miami an einen schlechten Scherz, als sie am anderen Ende der Leitung eine schwache Stimme hört. „Helfen Sie uns“, sagt die Stimme: „Ich glaube, er kommt zurück.“

Die Stimme gehört einem der drei kleinen Kinder des renommierten Chirurgen David Marquette. Als Adams die Polizei zu jener Adresse schickt, die ihr der Computer angibt, ist es bereits zu spät. Marquettes Kinder wurden bestialisch ermordet, ebenso seine Frau. Der Arzt liegt übel zugerichtet daneben. Und trotzdem sieht alles so aus, als sei er selbst es gewesen, der seine Familie getötet hat …

Die Staatsanwältin Julia Valentine ist überrascht, als sie den Auftrag erhält, den Mordfall Marquette der Abteilung „Major Crimes“ zu übernehmen. Aber ihre Quote an Verurteilungen ist einfach zu gut, um die clevere Juristin zu übergehen. Fest scheint zu stehen, dass Marquette der Täter ist. Aber: Warum wurde er zum Mörder?
Leidet er wirklich an Wahnvorstellungen und hat seine Familie in einem Zustand psychischer Unzurechnungsfähigkeit ermordet, wie seine Verteidiger sagen? Oder ist er jener berechnende Killer, für den die Polizei ihn hält?

Es gibt ja viele schlechte Meinungen über dieses Buch, aber … mir hat das Buch sehr  gut gefallen und nachhaltig beeindruckt. Vor allem das Ende bereitet mir auch Wochen nach Beendigung des Buches eine dicke, fette Gänsehaut.  Man darf nicht erwarten, dass “Vater Unser” die Fortsetzung von Cupido und Morpheus ist. Diese Geschichte ist eine ganz eigene Geschichte, die mich ziemlich schnell in ihren Bann gezogen hat.

Es ist anders geschrieben, als die anderen beiden Bücher und Jilliane Hoffman , aber es ist ihr wieder gelungen, den Leser zu fesseln durch absoluten Tiefgang. Man wird zum Nachdenken aufgefordert. Ist die Todesstrafe das Richtige? Sollen Mörder, vorallem kranke Mörder zum Tode verurteilt werden? Wo sich gleich die nächste Frage aufwirft, ist der Mörder wirklich schizophren oder spielt er das nur in aller Perfektion vor, um der Todesstrafe zu entkommen? Am Ende wird es klar, wie es um den Mörder wirklich bestellt ist … und hat mich nachhaltig in eine Schockstarre versetzt.

Ich habe mir mein Urteil gebildet, und durch verschiedene Kleinigkeiten die der Täter denkt wurde dieses Urteil bekräftigt, aber sicher kann man sich ja nie sein ;-) .

Fazit: Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen, denn man kann es fast nicht mehr aus der Hand legen, wenngleich as Buch kein Lesestoff für Leseratten ist , die einfach nur einen Krimi/Thriller runterlesen wollen.

Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 4 (Oktober 2008)
Broschiert: 576 Seiten
ISBN-10: 349924456X
ISBN-13: 978-3499244568





Jiliane Hoffmann – Morpheus

Es scheint die schrecklichste Stunde im Leben von C. J. Larson, der stellvertretenden Staatsanwältin der Stadt Miami. Sie sitzt im Gerichtssaal 4-8, und ihr Freund, Special Agent Dominick Falconetti, wird von Rose Harris, ihrer Freundin, peinlich befragt. Ob es stimme, das sich zwischen ihm und Larson während der Arbeit an den Cupido-Morden vor drei Jahren eine Liebesbeziehung entwickelt habe?

Ob es wahr sei, dass Larson Beweismaterial zurückgehalten habe, um William Rupert Bantling zum Tode verurteilt zu sehen? Mit „Ja“ muss Falconetti immer wieder antworten, bis Larson endlich aus ihrem Alptraum erwacht. Aber jetzt beginnt der Alptraum ihres Lebens. Denn während sie und Falconetti ihre Hochzeit planen, tötet ein von der Sensationspresse „Morpheus“ genannter Serienkiller korrupte Polizisten und droht sie in die Sache hineinzuziehen. Und in der Todeszelle wartet ein Mörder auf Rache …

“Morpheus” ist mein zweiter Roman von Jilliane Hoffman, wie schon bei “Cupido” steht auch hier die Staatsanwältin C. J. Townsend im Mittelpunkt des Geschehens. Aufgrund der detaillierten Beschreibungen ihrer Gefühlswelt kann man sich gut in C. J.s Lage versetzen und nachvollziehen, was sie durchmacht.

Anders wie bei Cupido, sind diese Ausführungen hier oft nicht so ganz passend, da der Grundtenor dieser Geschichte nicht so gravierend und psychisch belastend ist, wie das Geschehen in Cupido.

Gestört haben mich auch dieses oft zu langen Ausführungen und Schilderungen über die Polizisten und deren Dienstgrade und Postionen innerhalb selbiger. Für die Geschichte selbst waren sie irrelevant, das hätte man sicher anders lösen können.

Alles in allem lässt sich “Morpheus” gut lesen und ich bereue es nicht, dass ich dieses Buch gekauft habe. Allerdings ist dies auch wieder ein Buch, wo man den Vorgänger Cupido unbedingt gelesen haben sollte, denn dieses Buch schliesst da an und baut sich teilweise darauf auf. Auch wenn es an Cupido nicht heran reicht.

Fazit: Fortsetzung mit Schwächen, aber im Ganzen ein hervorragendes Buch, wenn man Cupido vorher gelesen hat.

Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 14 (1. November 2006)
Broschiert: 400 Seiten
ISBN-10: 3499236915
ISBN-13: 978-3499236914

Jiliane Hoffmann – Morpheus




Stieg Larsson – Vergebung (3. Teil)

Wer suchet, der tötet. Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht.

Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte…
Mit “Vergebung” wird die spannende Trilogie mit dem unerschütterlichen Ermittler – Duo Mikael Blomkvist & Lisbeth Salander und der Chefredakteurin Erika Berger u.v.a  abgeschlossen.

Gefreut habe ich mich, diese Figuren wiederzusehen, hatte ich sie aus den “Verblendung”  und “Verdammnis” noch gut in Erinnerung. Man sollte deswegen auch unbedingt die beiden ersten Bücher (der Reihe nach) gelesen haben.

In den dritten Teil kann man nicht einsteigen, ohne den Zweiten gelesen zu haben. Also könnte man schon, aber blöde fürs Lese-Erlebnis, denn das zweite Buch schließt nahtlos an das dritte und letzte Buch an.

Daher hier nochmal die Lesereihenfolge:

1. Verblendung
2. Verdammnis
3. Vergebung

Nachdem Lisbeth Salander durch die schockierenden Geschehnisse im 2. Buch erstmal außer Gefecht gesetzt ist, aber noch lebt, veranlasst der schwedischen Geheimdienst eine wahre Hetzjagd  auf Lisbeth, versucht sie mit allen Mitteln zu töten und damit für immer zum Schweigen zu bringen. Keinesfalls darf ans Licht kommen, was sie über die Machenschaften einer  Gruppierung innerhalb der hochgeachteten Schwedischen Sicherheitspolizei weiß.

Ihr Freund (und das heißt nicht, dass er auch Lisbeths Freud ist ) Mikael Blomkvist – Journalist der Zeitschrift Millennium -  und weitere Personen nehmen den Kampf gegen diese Übermacht der Gruppierung innerhalb der schwedischen Sicherheitspolizei auf …. die Konfrontation zwischen Gut und Böse schließlich ist ein Fest für jeden Krimi-Fan!!

Auch wenn es zwischenzeitlich etwas sehr Politik-lastig und langatmig ist, muss man diese Abschnitte gelesen haben, um das ganze Ausmaß der Zalatschenko-Gruppe zu verstehen.

Erika Berger (ebenfalls eine der Hauptfiguren aus den Vorgängerbänden) gibt ihren Posten als Chefredakteurin bei Millennium auf und besetzt den selben Posten bei einer großen, aber kränkelnden schwedischen Zeitung. Dort hat sie ihre ganz eigenen Probleme zu bewältigen, die zwar nichts mit dem Hauptstrang zu tun haben, aber dennoch interessant und spannend geschrieben sind – und mir des öfteren einen Schauer über den Rücken gejagt haben.

Überrascht und fasziniert hat mich wieder mal die kleine Person: Lisbeth Salander. In diesem Buch zeigt sie nochmal, was sie eigentlich wirklich drauf hat und wer ist ist bzw. warum sie so geworden ist, wie sie ist. Ich habe mich diebisch gefreut, als sie endlich an ihre “Waffen” kam und sich in den Kampf einschalten konnte.

Die letzten 200 Seiten habe ich in einem verschlungen und gelesen, bis es draußen schon wieder hell wurde (- gut, dass ich Urlaub habe) und mir 2 Fingernägel abgekaut und zwischendurch gemerkt, das ich das weiteratmen vergessen habe. Ja, es zieht sich zwischen drin mal um ein paar Seiten … aber dafür hat’s das Ende umso mehr in sich und ist wirklich bedrücken. Vor allem die Gerichtsverhandlung hat mir einen Kloß im Hals und feuchte Augen eingebracht.

Fazit: Die ganze Trilogie gehört in jedes gut sortierte Bücherregal. Krimi auf ganz hohen Niveau! Was letztlich auch die Verfilmung der Bücher beweist.

Taschenbuch: 864 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2009)
ISBN-10: 3453434064
ISBN-13: 978-3453434066





Stieg Larsson – Verdammnis (2. Teil)

Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin “Millennium” eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden.

Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein.
Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.
Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt …

Wunderbarer Stieg Larsson :-)   … mit diesem Buch setzt er fort, was er mit “Verblendung” begonnen hat. Aber diesmal erfährt man mehr, über die hoch-intelligente, aber sehr eigenartige Person Lisbeth Salander.

Allein mit Lisbeth und ihrer Person könnte man ein ganzes Buch fühlen. Sie ist eine ambivalente Figur, mit einer traurigen Vergangenheit, die immer wieder unterschätzt wird. Ich habe mich in Lisbeth doch sehr wiedergefunden, denn sie kann genau wie ich zwei Dinge nicht leider, Ungerechtigkeiten und Lügen. Schon auf den ersten Seiten kann man gar nicht anders, als Lisbeth ins Herz zu schließen … und sich gleichzeitig zu fragen:

  • Warum ist sie so wie sie heute ist?
  • Was war All das Böse als sie 12 Jahre alt war?
  • Wieso hat sie kein Vertrauen in den schwedischen Staat?

Ihre Vergangenheit ist traurig und düster, Lebensfreude sucht man eigentlich vergeblich, dennoch scheint Lisbeth kein unglücklicher Mensch zu sein. Sicher klingt einiges manchmal etwas Realitätsfern, aber darum geht es auch gar nicht, finde ich. Wie auch immer, Lisbeth Salander ist eine Figur, deren Faszination man sich kaum entziehen kann.

Die Geschichte fängt langsam an, aber wenn der Plot einmal losgeht, liest man es ein einem durch. Der Zwang, weiterzulesen war noch größer, als bei dem ersten Buch. Stieg Larsson baut eine hohe Spannung auf, die sich durch jede einzelne Seite zieht und nicht einmal abfällt. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl, es wird langweilig oder es wäre zu viel irrelevantes geschrieben worden.

Die Story endet dann aber ziemlich abrupt und ich konnte gar nicht glauben, dass sie schon zu Ende ist .. man ist so mittendrin, dass es eigentlich unmöglich hier aufhören kann.Fällt mir sehr schwer, mich nun noch bis zum 9. Mai zu gedulden, wenn der 3. Teil “Vergebung” erscheint.

FAZIT: Ein Thriller, der von Anfang bis Ende die Spannung auf einem so hohen Niveau hält, dass man das Buch kaum zur Seite legen mag.

Für Quereinsteiger ist die “Millennium-Trilogie” übrigens gänzlich ungeeignet. Die Handlung baut aufeinander auf und in “Verdammnis” werden viele Details ausgeplaudert, die man vor der Lektüre von “Verblendung” definitiv nicht wissen sollte.

Taschenbuch: 768 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (August 2008)
ISBN-10: 3453433173
ISBN-13: 978-3453433175





Stieg Larsson – Verblendung (1. Teil)

Wer den frühen Mankell liebt, wer den späten Haakan Nesser mit seinen Nach-Van-Veeteren-Geschichten verschlungen hat, der ist bei dem schwedischen Experten für Rechtsextremismus genau richtig, der 2004 an einem Herzinfarkt starb und im eigenen Land schon als Legende gilt.

Der gescheiterte Journalist Mikael soll sich in die Historie der nordschwedischen Großfamilie Vanger einarbeiten und herausfinden, was vor mehreren Jahrzehnten geschah. Die damals 16-jährige Harriet Vanger verschwand aus einem klassischen Agatha-Christie-Setting: beim Familientreffen auf einer Insel, von der keiner weg konnte.

Aber wer ist der Mörder – falls es überhaupt einen gibt? Je mehr sich Mikael in die Familiengeschichte einarbeitet, um so mehr Wahnsinn deckt er auf. Und auf Seite 500 ist man noch immer so von der genialen verzweigten Story gefesselt wie auf Seite eins.

Und dann fiel mir Stieg Larsson in die Hand … und ich war restlos begeistert. Überhaupt nicht mit den Fitzek- und anderen Krimis zu vergleichen. Im Grunde überhaupt nicht, das was man von einem klassischen Krimi alà Leichenfund auf einer Insel usw. kennt.

Anfangs fand ich “Verblendung” ein wenig schwer, dass es um korrupte Machenschaften unter Journalisten, Anwälten und Unternehmen geht, sich da einzulesen, erforderte zumd. bei mir ein wenig Geduld. Aber bevor man die Geduld verlor, kam der perfekte Übergangn zur eigentlichen Geschichte.
Und ab dem Moment konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es beinah in einem Rutsch durchgelesen. Die Spannungskurve fällt auf keiner Seite ab und ich habe so einige male gewundert, wie weit ich das Buch schon gelesen habe.

Die letzten 200 Seiten haben es so richtig in sich und man ist wie paralysiert. Kein wirkliche Grusel oder Psychoschocker, aber absolut intelligenter und perfekt durchdachter Krimi, der fesselt. Auch wenn ich mich ein paar mal ordentlich erschrocken habe, bin ich absolut begeistert!!

Ganz besonders hat mich der Charakter der Lisbeth Salander fasziniert, ein Unikum mit Problemen sich der (sozialen) Welt mitzuteilen und sich darin zurecht finden, aber als Ermittlerin in dem Fall der verschwundenen Harriet Vanger ein Genie. Ich habe sehr große Sympathien entwickelt, was mir in keinem Buch vorher so intensiv passiert, wie bei der hoch-intelligenten Lisbeth.

Das das Ende raffiniert gemacht ist, aber eben kein wirkliches Ende; gibt es natürlich eine Fortsetzung:  Verdammnis & Vergebung .

Fazit: Ein absolutes Muss, welches in keinem Bücherregal fehlen darf. Eine Trilogie, die ihresgleichen sucht.

Verlag: Heyne Verlag (1. Mai 2007)
Taschenbuch: 704 Seiten
ISBN-10: 3453432452
ISBN-13: 978-3453432451





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